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Knistern

Knistern

 

Kennt ihr das noch?

 

Das Knistern in einer Bibliothek? Diese Blicke die sich zufällig treffen…

Ich sitze gerade in einer Bibliothek und werde schlagartig zurück in meine Studienzeit katapultiert.

Manchmal verbringe ich hier Zeit zum Nachdenken… die Ruhe und der Angenehme Duft der Literatur sagt mir sehr zu. Heute habe ich beobachten dürfen, wie ein Mann nicht gemerkt hat, wie interessiert doch seine Gesprächspartnerin an ihm ist.

Da ich im Gesichterlesen gut bewandert bin und ich zum Teil auch mithören konnte, worüber sie sprachen, konnte man erkennen, wann sie lügt, nur, damit es ihm gefällt…

Ich musste lachen als sie ein „Toll!..“ heraus brachte und sich unter der Nase rieb. Ein eindeutiges Zeichen bei einer Frau für eine Lüge.

Ebenfalls das spielen in den Haaren… der verlorene Blick in den Augen des Mannes…

Die Streicheleinheiten an ihrem Hals… so eindeutige Zeichen, doch der Mann hat es einfach nicht verstanden … er konnte die Zeichen nicht erkennen…

Natürlich habe ich es unterlassen ihm zu helfen…

Leider besitze ich nicht genug Selbstvertrauen und Nächstenliebe um einem Wildfremden zu sagen, „Hey , die steht auf dich !“

 

Besonders, weil ich nur Objektiv beobachten und erschließen kann, dass sie an den Gespräch interessiert war, glücklich war, einige male Log …

 

Nunja…

Trotzdem durfte auch ich als Vergebener treuer Mann in den Genuss des „Bücher Knisterns“ kommen. Die junge Dame hat mich immer wieder angesehen… ich auch sie… und sie wurde aufgeregt. Sie ist bereits seit längerem mit der Arbeit fertig und irrt trotzdem noch hier rum. Immer in meiner Nähe… im Grunde will sie, dass ich sie erblicke, mich freue, sie anspreche oder sie möchte irgendwie eine Chance mich anzusprechen…

Leider werde ich ihr diese nicht bieten.

Trotzdem freut es mich und besonders mein Selbstbewusstsein, dass mich immernoch Frauen erblicken und für interessant halten.

Schon oft habe ich erleben dürfen, wie eine große Liebe in einer Bibliothek entstand… nur durch den einen richtigen Blick mit dem richtigen Lachen.

 

Aber wie kommt es… wie kommt es, dass es an diesem Ort doch so oft geschieht?

Liegt es an der Entspannung?

Ja, viele werden es nicht glauben, aber die meiste Zeit ist man doch recht entspannt… entspannt und konzentriert auf sich selbst.

Ich habe es bislang immer so empfunden, dass eine Bibliothek ein Ort von Ruhe und Frieden ist… fast wie ein Kloster. Dazu noch viel Wissen…

Vielleicht liegt es auch daran, dass Menschen glauben, dass diejenigen, die sie in einer Bibliothek treffen, ebenso intelligent sind wie sie. Ebenfalls auf einem Level mit einem sind oder sogar höher…

Vor allem Frauen fühlen sich oft von Intelligenteren Männern angesprochen…

Oft aber auch eher von barbarischen Machotypen .

 

Es ist nun bereits einige Zeit vergangen, als ich diese Zeilen geschrieben habe… bereits vier Wochen…

Es amüsiert mich doch sehr… die Erinnerung.

 

Wie schließe ich das ganze ab?

"Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt."

8.7.10 00:24
 


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