Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   23.07.14 01:11
    what are some really goo

http://myblog.de/marquis-de-salace

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Langeweile

Langeweile

 

Ich bin ein Sadist.

 

Ich bin ein dominanter Sadist.

 

Ich bin ein dominanter devoter Sadist.

 

 

Eingeständnis.

 

In den letzten Monaten habe ich meine eigene Sexualität ein wenig genauer hinterfragt.

Wichtige Fragen waren vor allem, was mich wirklich erregt. Welcher Gedanke hinter der Erregung stand.

Zu Anfang kann ich sagen, dass mich schöne junge Frauen erregen.

Ich muss zugeben, dass mir junge wilde Frauen im zarten Alter von 18 weiterhin am besten gefallen.

Dabei dürfen sie gerne das zarte Mäuschen sein oder das wildere RockMädel.

Vor allem eine Frau die das Leben einfach spontan genießt, feiert und lacht wie es ihr gefällt…

Einfach ihrer Lebenslust Ausdruck verleiht spricht mich doch sehr an…

Natürlich weiß ich, dass eine solche Frau viel zu anstrengend ist… es würde viele heftige Streitereien geben oder Eifersuchtsgeplänkel… aber es wäre ein Nervenkitzel, den ich mir gerne einige Wochen gönnen würde…

Nun kommt aber eine weit aus wichtigere Erkenntnis hinzu…

Wirkliche Erregung erhalte ich momentan nur noch durch  Abstinenz und durch das Verbotene…

Sogar anale Spielereien sind mir teilweise zu langweilig und ausgelutscht…

Stumpfe ich ab?

Das Resultat ist aber, dass ich erkenne, dass es mir wahre Erregung ergibt, einer Frau lustvoll Schmerzen zuzufügen oder aber dabei zuzusehen …

Dabei ist es mir wichtig, dass sie das Ganze auch selber wirklich will und es ihr ebensoviel gibt wie mir selbst.

Dies im wahren Leben oder aber in der Pornografie zu finden, ergibt sich  als sehr schwierig.

Vorher dachte ich, dass nur die starken und natürlichen bzw. wahrhaftigen Emotionen daran schuld sind, dass es mich so sehr begeistert…

Aber nun…

 

Schuld… witzig.. ich verurteile mich weiterhin…

Obwohl mir keine Praktik etwas ausmacht, holt mich der Druck der Gesellschaft in meiner Gedankenwelt stellenweise ein und verändert mein Denken zu einem schuldbewussten und moralischem.

Wie ich die Moral verabscheue.

 

Ebenso gestehe ich es mir nun endgültig ein, dass es mich erregt, wenn ich dominiere oder dominiert werde…

Ein Widerspruch?

Einer Frau als Sexobjekt zu dienen und ihr jeden Wunsch erfüllen zu müssen …. es kribbelt…

Eine Frau als Sklavin der eigenen und ihrer Lust zu halten und in eine Phantasiewelt zu flüchten…

es glüht…

 

Doch masochistisch scheine ich nicht zu sein.

Zwar habe ich im Zuge meiner Pubertät einige interessante Erfahrungen mit Schmerzen und der Lust gemacht… aber in letzter Zeit finde ich selbst keinen Gefallen daran schmerzen zu erleiden…

Selbst hier überkommt mich ein sündiges Gefühl, weil ich Schmerzen geben aber nicht annehmen möchte…

 

Meine kleine Gefühlswelt zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen.

 

Bislang konnte ich aber keinen meiner Träume und Wünsche in der Beziehung erfüllen…

Zwar haben wir es probiert nur … nur schien es ihr bei den Versuchen nicht so viel Vergnügen zu bereiten… und dementsprechend fällt auch bei mir der Spaß-Faktor weg…

Die resultierende Frustration ergibt sich in einer Form der Langeweile.

Zum Teil fällt es mir wirklich schwer, mich fallen zu lassen oder aber einfach wirklich Lust auf Sex zu haben…

Es reizt mich immer weniger…

Und diese Tatsache nervt mich mehr und mehr…

Ist dies nun das Ergebnis, was die Zeit mit der Beziehung anstellt?

Ich will dagegen ankämpfen…

 

Das Abstruse ist, dass ich fast mehr Lust habe, mal mit fremden schönen Frauen zu schlafen, als mit ihr …

Dünnes Eis , auf dem ich mich bewege…

Aber zum Glück weiß ich, dass, wenn ich es machen würde, es mir keine Freude bringen würde.

Ich liebe nur sie… im Prinzip will ich auch nur sie… aber ich brauche wieder neues Feuer…

Weniger Druck… mehr Spontanität… weniger Alltag… mehr Herausforderungen… weniger bekanntes und mehr Verbotenes ,Unbekanntes ,Perverses…

 

Sogar die Tatsache, dass ich zu phlegmatisch bin selbst etwas zu gestalten wirft mich zu Boden…

Wir haben zu unterschiedlichsten Zeiten Lust…

Sie verrät mir nicht ihre intimsten Wünsche …

Und wenn ich versuche, sie annähernd zu verzaubern, dann ist sie abgelenkt und es macht ihr keinen Spaß…

 

Ich habe ein wenig Sorge, zu was mich dieses Gefühl der Tristheit treiben könnte…

Wie man aber gut erkennen kann, ist es nicht nur die Langeweile… irgendwas scheint nicht zu stimmen…

Ich weiß nur nicht was…

Wir telefonieren nun einige Tage nicht miteinander… einfach so… vielleicht merkt sie es auch…

Vielleicht will auch sie im Geheimen den Zauber wieder herstellen…

Warum redet sie mit mir nicht darüber?

Bald haben wir unseren Jahrestag…

Und mein Antrieb etwas zu gestalten geht gegen Null…

Bin ich lethargisch?

Oder bedeutet es mir einfach nicht so viel?

Fehlt mir die Phantasie?

Oder stagniere ich in meiner sexuellen Depression weil meine Wünsche nicht erhört werden…

Weil zwar mein Körper befriedigt wird… aber mein Geist immer weiter nach immer mehr durstet…

Mein Geist benötigt Leidenschaft… er benötigt das heiße leidenschaftliche feuchte Feuer der Liebe…

er will brennen… heller als die Sonne… denn er ist bereits so dunkel… so dunkel ,leicht und leer…

 

 

"Verzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile."

8.7.10 01:06
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung